Bei Asiatika trennt sich die Spreu vom Weizen am Detail. Zwei Vasen können nebeneinander stehen und sich gleichen wie ein Ei dem anderen - und doch liegen zwischen ihnen Welten. Diesen Unterschied zu sehen, lernt man nicht aus Büchern, sondern in Jahrzehnten am Objekt. Genau das biete ich Ihnen.
Asiatika verkaufen: worauf es beim Wert wirklich ankommt
Warum asiatische Kunst zu den am häufigsten falsch eingeschätzten Sammelgebieten gehört - und wie Sie einen seriösen Ankauf erkennen

Warum Asiatika anders bewertet werden als europäische Kunst
Worauf ist besonders zu achten?
Bei Asiatika entscheiden nicht Künstlername und Signatur über den Wert, sondern Dynastie, Glasur, Bodenmarke, Schnitzführung und Provenienz. Diese Merkmale kann ein Laie kaum sicher lesen - und selbst Kunstinteressierte irren sich häufig. Eine chinesische Vase aus dem 18. Jahrhundert und ihre Kopie aus dem 20. Jahrhundert wirken auf den ersten Blick identisch. Im Wert können sie um das Hundertfache auseinanderliegen. Ähnlich verhält es sich bei japanischen Netsuke: Ein Edo-zeitliches Original aus dem 18. Jahrhundert und eine spätere Meiji-Massenproduktion sehen sich zum Verwechseln ähnlich - der Unterschied liegt allein in der Schnitzpräzision, der Patina und dem Stil. Diese Unterschiede zuverlässig zu erkennen setzt jahrelange Beschäftigung mit dem Material voraus. Genau deshalb lohnt es sich, vor einem Verkauf die Einschätzung eines spezialisierten Händlers einzuholen, der täglich mit solchen Objekten arbeitet.
1) Woran erkennt man den Wert von Asiatika?
Was Laien für wertvoll halten - und was es tatsächlich ist
Der Wert von Asiatika bemisst sich an Alter, Brennqualität, Glasur, Bodenmarke und Provenienz - nicht an Dekor oder Größe. Viele Verkäufer schließen vom Aussehen auf den Wert: viel Dekor, kräftige Farben, ein großer Drache - das muss doch teuer sein. Im Asiatika-Markt führt diese Logik regelmäßig in die Irre. Ein schlichtes, monochromes Song-Seladon (960 bis 1279) kann ein Vielfaches einer überladenen Exportvase wert sein. Umgekehrt landen aufwändige Stücke aus der Volksrepublik-Produktion oft mit falschen Erwartungen im Auktionshaus. Diese Merkmale erkennt zuverlässig nur, wer regelmäßig damit arbeitet.

Als spezialisierter Händler mit über 30 Jahren Erfahrung im Asiatika-Markt geben wir Ihnen eine ehrliche Einschätzung - auch wenn Sie selbst nicht sicher sind, ob Ihre Stücke von Interesse sind. Gerade bei Nachlässen und Haushaltsauflösungen finden wir regelmäßig Objekte, deren Wert der Besitzer nicht vermutet hatte: eine unscheinbare Jade-Schnitzerei, ein kleines Netsuke in einer Schublade, ein früher Holzschnitt hinter Glas. Rufen Sie uns an, bevor Sie verkaufen.

2) Ist jedes chinesische Porzellan aus China?
Die Exportware-Falle - der häufigste Bewertungsirrtum
Ein großer Teil des chinesischen Porzellans in deutschen Haushalten ist keine chinesische Kunst im eigentlichen Sinne, sondern Exportware: Stücke, die im 18. und 19. Jahrhundert eigens für den europäischen Geschmack gefertigt oder in Europa dekoriert wurden. Solche Stücke - oft mit viel Golddekor, europäischen Szenen oder Blaumalerei im Chinoiserie-Stil - haben durchaus einen Markt, werden aber von Besitzern regelmäßig überschätzt. Gleichzeitig schlummern in denselben Vitrinen manchmal frühe, kaiserzeitliche oder gelehrte Stücke, die ihr Besitzer für wertlos hält, weil sie schlicht und unscheinbar wirken. Ein klassisches Beispiel: monochromes Porzellan aus der Kangxi-Zeit (1662 bis 1722) oder Song-zeitliche Seladone werden von Laien oft beiseitegestellt - obwohl sie auf dem internationalen Markt erhebliche Summen erzielen können. Diese beiden Kategorien zuverlässig auseinanderzuhalten ist die eigentliche Kernkompetenz eines spezialisierten Händlers - und der entscheidende Grund, warum eine fachkundige Einschätzung vor jedem Verkauf sinnvoll ist.
Lassen Sie sich von einem Spezialisten beraten, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Eine kostenlose Ersteinschätzung per Foto reicht oft, um zu klären, ob ein Stück von echtem Interesse ist. Wir kommen bei ernsthaftem Ankaufsinteresse auch zu Ihnen - in München und Bayern, bei bedeutenden Sammlungen deutschlandweit. Anfahrt und Besichtigung sind kostenfrei.
3) Gutachten oder Direktankauf - was ist sinnvoller?
Selten ist das teure Gutachten der beste erste Schritt
Für die meisten Verkäufer ist der Direktankauf sinnvoller als ein Gutachten. Ein formales Gutachten kostet Geld, braucht Wochen oder Monate und garantiert am Ende keinen Käufer - Sie haben eine Zahl auf dem Papier, aber noch keine Verkaufsmöglichkeit. Bei wirklich bedeutenden Einzelstücken mit gesicherter Provenienz und eindeutiger Zuschreibung kann ein Gutachten den Erlös beim Auktionshaus erhöhen - das ist die Ausnahme, nicht die Regel. In den meisten Fällen ist es sinnvoller, zuerst eine ehrliche Einschätzung von einem Händler einzuholen, der selbst ankauft und Ihnen sofort sagen kann, ob und zu welchem Preis er ein konkretes Interesse hat. Das ist der entscheidende Unterschied: Eine gutachterliche Wertermittlung sagt Ihnen was etwas wert sein könnte. Ein Ankaufsangebot sagt Ihnen, was Sie heute dafür bekommen. Wer verkaufen möchte, braucht das Zweite.
Frank Schütze kauft seit über 30 Jahren Asiatika direkt an - vom wertvollen Einzelstück bis zur kompletten Sammlung aus dem Nachlass. Diskret, fair, ohne Makler und ohne Zwischenhändler. Der kürzeste Weg zum fairen Preis.
Ein direkter Ankauf durch einen spezialisierten Händler ist in den meisten Fällen der schnellste und unkomplizierteste Weg zum Verkauf. Kein Gutachten, keine Wartezeit. Sie erhalten eine klare Aussage - und wenn Sie verkaufen möchten, eine sofortige Zahlung.
4) Welche Asiatika sind besonders gesucht?
Ein Überblick - vertiefende Informationen finden Sie auf den jeweiligen Seiten
Besonders gesucht sind chinesisches Porzellan aller Dynastien - von der Tang-Zeit über Song, Ming und Qing bis zur Republik-Zeit -, Jade- und Hartsteinschnitzereien, Buddhafiguren aus Bronze, Holz und Stein, japanische Netsuke, Inros, Tsubas, Meiji-Bronzen und Ukiyo-e-Holzschnitte, tibetische Thangkas und Ritualbronzen sowie Cloisonne-Emaillearbeiten. Unser Ankauf umfasst nahezu das gesamte Spektrum asiatischer Kunst und asiatischen Kunsthandwerks aus China, Japan, Tibet, Korea, Thailand, Indien und Südostasien - vom einfachen Dekorationsobjekt bis zur musealen Rarität. Zu jeder dieser Objektgruppen haben wir eine eigene Seite mit Fachinformationen angelegt, auf der Sie lesen können, worauf es bei der Bewertung ankommt, welche Merkmale den Wert bestimmen und welche Stücke uns besonders interessieren. Wenn Sie nicht sicher sind, in welche Kategorie Ihr Objekt fällt - rufen Sie uns an oder schicken Sie ein Foto.
Bei japanischen Objekten lohnt sich ein besonders genauer Blick auf Signatur, Material und Schnitzqualität. Netsuke aus der Edo-Zeit (1603 bis 1868) und spätere Touristenkopien aus der Meiji-Zeit sehen sich zum Verwechseln ähnlich - für einen erfahrenen Händler sind Stil und Ausführung jedoch eindeutige Hinweise. Gleiches gilt für Ukiyo-e-Holzschnitte, bei denen Original und Nachdruck nur durch eine Kombination aus Papier, Druckqualität, Signatur und Alterungsmerkmalen zu unterscheiden sind - eine Beurteilung, die Erfahrung am Objekt voraussetzt.
Unser Ankauf umfasst das gesamte Spektrum - wir kaufen Einzelstücke ebenso wie vollständige Sammlungen und Nachlässe in einem Schritt. Sie müssen nichts einzeln aufteilen oder suchen. Wir übernehmen den Gesamtbestand, zahlen sofort und kümmern uns um den Rest.
5) Wie läuft ein seriöser Asiatika-Ankauf ab?
Drei Schritte - ohne Druck, ohne Verpflichtung
- Ersteinschätzung per Foto: Sie senden uns Fotos Ihrer Objekte - ein gutes Bild der Bodenmarke, der Glasur und des Gesamtzustands reicht für eine erste Orientierung. Sie erhalten innerhalb weniger Tage eine ehrliche Rückmeldung und erfahren, ob grundsätzliches Kaufinteresse besteht und in welchem Rahmen sich eine Bewertung bewegen könnte.
- Persönlicher Besichtigungstermin: Bei Interesse vereinbaren wir einen Termin - bei Ihnen zu Hause, in Ihrem Lager oder bei der Haushaltsauflösung. Wir kommen in München und im gesamten Bayern, bei bedeutenden Sammlungen und wertvollen Einzelstücken auch deutschlandweit. Anfahrt und Besichtigung sind in jedem Fall kostenfrei.
- Verbindliches Angebot: Sie erhalten ein konkretes Ankaufsangebot, das sich nach Zustand, Seltenheit, Provenienz und aktueller Marktlage richtet. Es gibt keine versteckten Kosten, keine Kommission, keine Wartezeit auf eine Auktion. Erst wenn Sie das Angebot annehmen, wird gezahlt - sofort und direkt.
Als spezialisierter Händler können wir auch ganze Sammlungen und umfangreiche Nachlässe in einem einzigen Schritt abkaufen. Sie müssen die Stücke nicht einzeln bewerten lassen, nicht einzeln fotografieren und nicht einzeln verhandeln. Wir übernehmen den gesamten Bestand - diskret, zügig und ohne Zwischenhändler. Sie erhalten sofort eine faire Bezahlung - ohne Maklergebühr und ohne Wartezeit auf einen Auktionstermin.
6) Warum ist die Provenienz bei Asiatika so wichtig?
Herkunft entscheidet - besonders bei wertvollen Objekten
Bei hochwertigen Asiatika ist die Provenienz oft wertentscheidend - mitunter mehr als das Objekt selbst. Stücke aus alten, vor 1970 zusammengetragenen europäischen Sammlungen sind auf dem internationalen Markt besonders gefragt, weil ihre Herkunft dokumentierbar ist und damit wichtige rechtliche und ethische Fragen zur Ausfuhr aus dem Ursprungsland beantwortet werden können. Die Generation des Wirtschaftswunders, die in den 1950er bis 1970er Jahren gezielt asiatische Kunst erwarb - oft direkt von Händlern in Hamburg, München oder Frankfurt - hat Sammlungen hinterlassen, die heute international sehr gefragt sind. Wenn Sie wissen, wann und wo Ihre Stücke erworben wurden, oder Rechnungen, Auktionskataloge und Fotografien aus dieser Zeit besitzen, erhöht das den Wert erheblich.
Wir kaufen sowohl einzelne bedeutende Objekte als auch komplette Sammlungen an - mit oder ohne vollständige Dokumentation. Auch wenn keine lückenlose Provenienz vorhanden ist, kann ein erfahrener Händler oft anhand von Stil, Material und Altersspuren eine Einschätzung geben. Bei international relevanten Stücken aus China, Japan oder Tibet reicht unser Interesse deutlich über Bayern hinaus - wir kaufen deutschlandweit an und kommen bei entsprechendem Wert auch zu Ihnen. Sprechen Sie uns an, unabhängig davon, wo in Deutschland sich Ihre Sammlung befindet.




Ein erfahrener Händler erkennt den Wert auch dort, wo der Besitzer ihn nicht vermutet - und macht Ihnen ein faires, transparentes Angebot auf Basis des aktuellen Marktes. Sprechen Sie uns an, unabhängig davon, wo in Deutschland sich Ihre Sammlung befindet. Wir kommen zu Ihnen.
7) Nehmen Sie Kontakt auf
Diskret, kostenfrei und unverbindlich
Sie möchten Asiatika verkaufen, einen Nachlass auflösen oder einfach wissen, ob und was Ihre Stücke wert sind? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an - Sie sprechen direkt mit dem Fachmann, nicht mit einer Hotline oder einem Assistenten. Eine kurze Beschreibung und ein paar Fotos genügen für eine erste ehrliche Einschätzung. Wenn grundsätzliches Interesse besteht, vereinbaren wir einen Termin bei Ihnen - kostenfrei, unverbindlich und diskret.


